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50. Todestag – Alexandra: „Die Stimme der Sehnsucht“


Frankfurt am Main, 07.05.2019

Alexandra zählt zu den unvergessenen Persönlichkeiten des deutschen Schlagers, deren viel zu kurze, aber sehr beeindruckende Karriere den Klassiker „Zigeunerjunge“ hervorbrachte. Mit diesem Lied von Hans Blum und ihrer markanten Altstimme schaffte sie den verdienten Durchbruch. Den Titel, der sich auch in Frankreich mit dem Titel „Tzigane“ durchsetzen konnte, verlegte MELODIE DER WELT, ebenso wie das Nachfolgestück „Auf dem Wege nach Odessa“ (Hans Blum/Fred Weyrich).

1944 im ostpreußischen Heydekrug geboren, kam sie kurz nach ihrer Geburt nach Norddeutschland, wuchs in Kiel und Hamburg auf. Sie jobbte, um sich Gesangs- und Schauspielunterricht leisten zu können, sang schließlich bei Produzent Fred Weyrich vor. Der erkannte ihr TaIent und arrangierte erste Plattenaufnahmen. Der Rest ist Musikgeschichte.

Am 31. Juli 1969 starb die 27jährige Sängerin bei einem Autounfall nahe der holsteinischen Stadt Heide, ebenso wie ihre Mutter. Nur der 6jährige Sohn überlebte. Um Alexandras Tod ranken sich bis heute viele Gerüchte und Verschwörungstheorien. Ihr damaliger Geliebter, Pierre Lafaire, soll für den US-Geheimdienst tätig gewesen sein und auch ihr selbst sagte man Kontakte zu Geheimdiensten nach. Eine tragische, kurze Lebensgeschichte, um die sich bis heute viele Mythen ranken.